Zu Beginn Ihrer transatlantischen Reise von der nördlichen auf die südliche Halbkugel werden Sie sich fragen, ob Sie die einzigen Passagiere an Bord sind. Tatsächlich sind im Vergleich zu anderen Seereisen viel weniger Mitreisende an Bord – aber gerade diese Erfahrung macht Ihre Atlantiküberquerung unvergesslich. So werden Sie zum Beispiel feststellen, dass die Mannschaft keine Uniformen mehr trägt und dass die Stimmung an Bord entspannt und gelöst ist. Sie können viel Zeit an Deck verbringen und die Sonne genießen. Sie können den Ozean beobachten, der sich von Horizont zu Horizont zieht, endlich die Bücher anfangen, die Sie immer schon einmal lesen wollten oder vielleicht in unserer Sauna und im Whirlpool entspannen. Währenddessen wird die Mannschaft fast unbemerkt im Hintergrund das Schiff aufklaren und auf die kommende Antarktissaison vorbereiten. Diese freien Tage sind ideal, um grundlegende Wartungsarbeiten durchzuführen, die während des normalen Alltags liegen bleiben müssen. Sie können aber sicher sein, dass unsere Mannschaft sich so professionell und zuvorkommend wie immer um sie kümmert. Doch auch der Spaß am Tag und abends kommt nicht zu kurz. Eine besondere Feier ist die Äquatortaufe. König Neptun und seine Frau erwarten die „Erstüberquerer“ zur Taufe an Deck. Ein anderes Mal wird der Chefkoch sein legendäres Spontan-Barbecue auf Deck 7 veranstalten – dafür ist er bekannt. MS Fram wird außerdem zum Stadion für Olympische Spiele ganz eigener Art umfunktioniert: Tischtennis, Tischfußball und sogar Luftgewehrschießen gehören zu den Disziplinen. Und da es an Deck meist nicht viel zu sehen gibt, wird jedes kleinste Lebenszeichen als große Neuigkeit über die Schiffslautsprecher verbreitet. Ursache der Nachrichten können Seevögel wie Sturmschwalben, Maskentölpel oder andere Tiere sein, die hier zu Hause sind. Wenn Sie schließlich in Buenos Aires ankommen, werden Sie unvergessliche Erinnerungen mitnehmen.